Our Project / Unser Projekt

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General introduction

Transition to adulthood using the principles of Conductive Education 

In March 2017, KoMiT GmbH Vienna applied for a grant from the European Commission to establish an Erasmus+ strategic partnership for an exchange of good practice; the application was successful, and in October 2017 we started our project. 

The core team of the project consists of nine people, three from each partner institution -KoMiT Vienna (AT), Paces Sheffield (GB), Phönix Munich (DE). Most of them are conductors (Hungarian trained, UK trained, Austrian trained) and all of them have experience in working with adolescents and adults in CE settings. 

See here a section of the summary of our application:
The primary aim of Conductive Education is to equip people with a disability (typically cerebral palsy) to lead as independent and self-determined a way of life as possible. 

Originally developed for children with cerebral palsy, Conductive Education prepared them in special kindergarten and school groups for integration into mainstream schools. As children with more severe disabilities are now being taught in schools following the principles of Conductive Education, the number of those who cannot be included in mainstream schools without problems has risen.  

Although following the concept of inclusion, such students – regardless of their impairment and assisted by additional staff – should attend classes in mainstream schools, many parents and pedagogues think that the needs of those students can be better met with personalised support in specialist groups. However, empowerment and establishing preconditions for inclusion are central concerns. 

During the past ten years, for persons leaving formal schooling, the need for follow-on settings has become apparent. So, structured day facilities based on the principles of Conductive Education have been established. There are also some places that offer sheltered living with Conductive Education.  

However, there is quite an uncertainty how Conductive Education can be adapted to meet the demands of adult participants. There has so far not been any exchange of opinion and good practice. Also, no relevant literature can be found. This fact alone suggests the assumption that this project might be one of the first approaches towards the topic.  

 With this in mind, the project members worked to: find a common understanding within this field of work, collect considerations and make recommendations to the interested public.  Over a period of one year, we came together for 4 transnational project meetings supplemented with ‘homework’ tasks in addition to these meetings.  

It is obvious, that the framework conditions of the participating institutions are very different – and so might be those of the reader of this website. Also, an exchange of opinion and good practice will rather lead to questions and possible answers than to clear solutions. Nevertheless, we hope to be able to give some good suggestions for this. 

Here is the result – our website and a “handbook”. The website will stay online for two years, and if there is adequate demand, it might be kept online for longer (possibly within the timeframe of a follow–up project). 

Erasmus TrACE_Handbook

Allgemeine Einführung

Übergang zum Erwachsenenalter unter Anwendung der Prinzipien der Konduktiven Förderung 

Im März 2017 hat die KoMiT GmbH Wien bei der Europäischen Kommission eine Unterstützung im Rahmen des Erasmus+ Programmes „Strategische Partnerschaft zum Austausch von bewährten Verfahren“ beantragt; der Antrag wurde angenommen, und im Oktober 2017 konnten wir unser Projekt starten.

Das Kernteam des Projekts besteht aus neun Personen, drei aus jeder Partnerinstitution (KoMiT Wien / Österreich, Paces Sheffield / Großbritannien, Phönix München / Deutschland). Die meisten von ihnen sind Konduktoren (in Ungarn, UK oder Österreich ausgebildet) und alle haben Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen in konduktiven Settings.

Hier ein Ausschnitt aus der Zusammenfassung unseres Antrages:

Die Konduktive Förderung hat das vordringliche Ziel, Menschen mit Behinderung (in erster Linie Cerebralparese) zu möglichst selbstständiger bzw. selbstbestimmter Lebensweise zu führen.

Sie wurde ursprünglich für Kinder mit Cerebralparese entwickelt. Ziel war es, diese durch die Förderung im Vor- und Grundschulalter im Rahmen von speziellen Kindergarten- und Schulgruppen auf die Eingliederung ins Regelschulwesen vorzubereiten. Durch die Einbeziehung von Kindern mit schwererer Behinderung in Schulen, die die Konduktive Förderung als Grundlage haben, steigt die Zahl jener, die nicht mehr problemlos in die Regelschule übernommen werden können.

Zwar entspricht es dem Gedanken der Inklusion, diese SchülerInnen ungeachtet ihrer Behinderung und mit zusätzlichem Personal in Regelklassen zu betreuen; allerdings sind viele Eltern (und auch PädagogInnen) der Meinung, dass man den Bedürfnissen dieser SchülerInnen besser durch gezielte Förderung in speziellen Gruppen gerecht werden kann. Dabei sind Empowerment und die Schaffung von Voraussetzungen zur Inklusion zentrales Anliegen.

Primär bei AbgängerInnen solcher Schulgruppen hat sich in den letzten 10 Jahren ein großer Bedarf an Nachfolgeeinrichtungen gezeigt – was zur Etablierung von tagesstrukturierenden Einrichtungen geführt hat, die nach den Vorgaben der Konduktiven Förderung arbeiten. Auch im Bereich des betreuten Wohnens kommt Konduktive Förderung zum Einsatz.

Allerdings herrscht noch eine große Unsicherheit, wie Konduktive Förderung adaptiert werden kann, um den Ansprüchen der erwachsenen KlientInnen gerecht zu werden. Dazu gibt es bislang keinen Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Auch konnte keine relevante Literatur gefunden werden, was zur Annahme berechtigt, dass es sich hier um einen der ersten Versuche handeln dürfte, sich dem Thema zu nähern.

Vor diesem Hintergrund arbeiteten die Projektmitglieder daran, ein gemeinsames Verständnis in diesem Arbeitsbereich zu finden, Überlegungen zu sammeln und der interessierten Öffentlichkeit Empfehlungen zu geben. Über einen Zeitraum von einem Jahr trafen wir uns zu 4 transnationalen Projektmeetings, die zusätzlich zu diesen Meetings um „Hausaufgaben“ ergänzt wurden.

Es ist offensichtlich, dass die Rahmenbedingungen der beteiligten Institutionen sehr unterschiedlich sind – und dies könnte auch beim Besucher dieser Website zutreffen. Ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch führt eher zu Fragen und möglichen Antworten als zu klaren Lösungen. Trotzdem hoffen wir, hiermit einige gute Vorschläge machen zu können.

Hier liegt nun das Ergebnis vor – unsere Website und ein „Handbuch“ (derzeit nur auf Englisch). Die Website wird in jedem Fall ein Jahr lang online bleiben, bei entsprechender Nachfrage könnte sie auch länger zugänglich bleiben (vielleicht im Rahmen eines möglichen Nachfolgeprojekts).

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