Sport&Leisure / Sport & Freizeit

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Sport and Leisure time activities


Sport and leisure time activities are suitable to exercise the body in an exciting and inclusive way. For sport and leisure activities to be done in a conductive way, the presence of a conductor or a person trained to apply CE is necessary. Sequences of movement are prepared theoretically and practically and the body is warmed up (stretching). During the implementation of the activity, the movements are watched and corrected if necessary. It is the aim that the athlete learns to realize these steps as independently as possible.

There are many examples of sports disciplines that can be accessed with or without adaption when working with CE, for example, bi/tricycle, swimming, archery, horseback riding, race running, Boccia, boxing, Ski-bob, and other winter sports.

Other leisure time activities like art, needlework, handcraft, computer, and other games etc. can be more effective and therefore more satisfying if CE is applied.

To achieve full benefits during these type of activities it is important that the skills learned throughout the CE programmes are applied. The conductor should encourage the application of skills, for example standing from a wheelchair in a museum to get a better view, or to sit out of their wheelchair at the cinema to enjoy the film more. It is also important that the client is aware of this application of skills and is able to advise any members of staff working with them. This will ensure that when a conductor is not present the level of participation and therefore enjoyment remains the same. The ultimate goal is that the client is able to apply these skills independently.

 

 

Sport und Freizeitaktivitäten

Sport und Freizeitaktivitäten sind geeignet um den Körper in einer spannenden, gleichzeitig auch inklusiven Weise zu trainieren.

Damit Sport und Freizeitaktivitäten auf konduktive Art durchgeführt werden können, ist die Anwesenheit eines Konduktors /einer Konduktorin oder einer in der Anwendung von KF geschulten Person nötig. Bewegungsabläufe werden theoretisch und praktisch vorbereitet und der Körper wird aufgewärmt (Dehnen). Während die Aktivität implementiert wird, werden die Bewegungen kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert. Ziel ist, dass der/die Sportler/in diese Schritte so selbstständig wie möglich auszuführen lernt.

Es gibt zahlreiche Beispiele von Sportdisziplinen, die mit oder ohne Adaptierung mit Unterstützung durch KF zugänglich sind, zum Beispiel Zwei- bzw. Dreirad, schwimmen, bogenschießen, reiten, „race running“, Boccia, boxen, Skibob und andere Wintersportarten.

Auch andere Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel malen, handarbeiten (nähen, stricken, häkeln…), basteln, Computer- und andere Spiele etc. können effizienter und dadurch befriedigender betrieben werden, wenn man sich KF zunutze macht.

Um während dieser Art von Aktivitäten optimal profitieren zu können ist es wichtig, dass die Fertigkeiten, die in den KF Programmen erlernt wurden, angewendet werden. Der/die Konduktor/in sollte dazu ermutigen, von Erlerntem Gebrauch zu machen – z. B. im Museum aus dem Rollstuhl aufzustehen, um einen besseren Blickwinkel zu haben oder im Kino den Rollstuhl zu verlassen, um von einem „normalen“ Platz aus den Film noch mehr genießen zu können. Es ist auch wichtig, dass der/die Klient/in um die Möglichkeit der Anwendung seiner Fähigkeiten weiß und jegliche Person, die mit ihm/ihr unterwegs ist, zu notwendigen bzw. geeigneten Hilfestellungen anweisen kann. Das wird sicherstellen, dass der Grad der Partizipation und damit des Genusses erhalten bleibt, auch wenn keine konduktiv geschulte Hilfsperson anwesend ist. Höchstes Ziel ist, dass der/die Klient/in diese Fähigkeiten selbstständig anwenden kann.

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